Der Immoblilien-Verkauf wegen Zwangsversteigerung

Immobilien sind beliebte Objekte und sehr begehrt. Die Menschen, die Immobilien suchen, wollen entweder selbst ihren Traum verwirklichen oder sie möchten ihr Geld gewinnbringend anlegen.

Die Gründe, warum jemand eine Immobilie besitzen möchte, sind sehr unterschiedlich. Menschen, die auf dem Dorf oder in einem kleinen Ort aufgewachsen und dann in eine Stadt gezogen sind, haben in manchen Fällen Eingewöhnungsschwierigkeiten. Sie wünschen sich ein eigenes Haus oder eine Wohnung am Stadtrand, wo sie gut wohnen können. Andere Menschen möchten mehr aus ihrem Geld machen und dieses in Immobilien anlegen. Die erworbenen Immobilien werden aber in den meisten Fällen nicht selbst bewohnt, sondern sie werden anschließend vermietet.

Die Immobilienpreise orientieren sich an den Richtlinien der einzelnen Bundesländer und so sind deren Preise sehr unterschiedlich. Wer beim Kauf einer Immobilie einiges an Geld einsparen möchte, der kann sich aus dem Internet und der Tageszeitung Informationen holen, wo ein Immoblilien-Verkauf stattfinden soll. Hier inserieren Makler, aber auch private Personen. Diese möchten aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Häuser verkaufen. Es mag sein, dass sie nicht mehr allein zurechtkommen und deshalb verkaufen wollen. Aber es gibt auch Angebote, wo die Menschen verkaufen müssen. Das ist der Fall, wenn sie zu hohe Schulden gemacht haben und eine Privatinsolvenz beantragen müssen. Die Schulden müssen nicht unbedingt im privaten Bereich gemacht worden sein. Sie können aus Geschäftsgründungen entstanden sein. Wurde die Firma wegen Auftragsmangel geschlossen und sind noch hohe Außenstände an andere Firmen offen, dann kann die Immobilie verkauft und mit dem Geld die Forderungen der Gläubiger beglichen werden. Dieser Vorgang muss aber sehr schnell gehen, denn die Gläubiger können sich auch einen Titel beim zuständigen Amtsgericht holen und dann wird die Immobilie zwangsversteigert. Der Erlös aus der Zwangsversteigerung liegt aber in jedem Fall niedriger, als das zu erwartende Geld aus dem privaten Verkauf. Beim Verkauf seiner Immobilie kann man selbst eine Anzeige schalten oder man übergibt diese in die Hände eines Maklers. Dieser wird versuchen, so viel wie möglich an finanziellen Mitteln für die Immobilie zu bekommen und deshalb wird der Verkauf auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Der Makler übernimmt dafür aber alle anfallenden Besichtigungstermine mit potenziellen Käufern und er führt auch die Verhandlungen. Seine Provision orientiert sich an der Höhe des Verkaufswertes und soll deshalb so hoch wie möglich ausfallen.

Wer dafür keine Zeit hat, der kann selbst Käufer für sein Haus suchen. Steht erst die Zwangsversteigerung an, dann hat man selbst keine Handlungsmöglichkeiten. Das Haus wird geschätzt und zur Versteigerung ausgeschrieben. Hier wird nur der Schätzwert als Richtlinie genommen. Kommt es beim ersten Termin nicht zu einem Verkauf, dann kommen nur die eingetragenen Grundschulden im Grundbuch als Richtwert für die Versteigerung infrage. Sollte es zu diesem Termin ebenfalls nicht zum Verkauf kommen, dann steht noch ein freier Termin an. Hier können die potenziellen Käufer ein privates Gebot abgeben. Der Käufer, mit dem höchsten Gebot bekommt den Zuschlag. Der freut sich natürlich über die Immobilie zum kleinen Preis. Der bisherige Eigentümer der Immobilie bleibt auf den Restbeträgen sitzen. Er hat kein Haus mehr, aber jede Menge Schulden. Nun hat er aber die Möglichkeit eine private Insolenz anzumelden und kann so seinen Schuldenberg minimieren.