Auf Baustellen muss ein Schutzhelm getragen werden

Ein Arbeitshelm gehört grundsätzlich zu der Ausstattung eines jeden Arbeitnehmers, der auf einer Baustelle tätig ist. Der Helm soll den Träger vor herunterfallenden Gegenständen schützen.

Ein Kopfschutz in Form eines Helms gehört auf einer Baustelle und in anderen Gefahrenzonen zur schützenden Arbeitskleidung. Auf Baustellen kann es sehr leicht passieren, dass Arbeitern in höheren Regionen etwas herunterfällt. Schnell ist einem Maurer, der eine Außenfassade verklinkert, ein Klinkerstein aus der Hand gerutscht. Wenn er mit beiden Beinen auf dem Boden steht, stellt das kein Problem dar. Befindet er sich aber auf der Höhe des ersten oder gar zweiten Stockwerks, kann ein herunterfallender Stein bei einem darunter arbeitenden Kollegen einen erheblichen Schaden anrichten. Ein Ziegelstein wiegt zwischen 500 Gramm und einem Kilogramm, schon aus geringer Höhe kann er zu einer erheblichen Gefahr werden. Ohne Schutz einem herabfallenden Ziegelstein ausgesetzt zu sein, kann tödlich enden. Ein Schutzhelm kann einen großen Teil des Schadens abwenden.

Einige Arbeiter nehmen es mit dem Tragen der Schutzkleidung nicht sehr genau. In solchen Fällen muss der Arbeitgeber einschreiten, denn er ist für die Belehrung seiner Arbeitskräfte verantwortlich. Er muss die Arbeiter mit der entsprechenden Schutzkleidung ausstatten und auch dafür sorgen, dass sie auf der Baustelle und in Gefahrenzonen getragen wird.

Schutzhelme bestehen aus Plastikwerkstoffen und Herstellung und Anforderungen unterliegen strengen Richtlinien. Helme gibt es mit verschiedenen, dem Träger und dem Arbeitsbereich angepassten Ausstattungen. Jeder Helm verfügt über einen individuell einstellbaren Einsatz, damit er nicht zu locker auf dem Kopf sitzt. Spezialisierungen gibt es für mehrere Bereiche. Beispielsweise gibt es Helme mit an Gelenken befestigten Gehörschutzmuscheln, die zum Einsatz kommen, wenn in der Nähe von großen, lauten Baumaschinen gearbeitet werden soll. Für die Arbeit Untertage, in Berg- oder Tiefbau, gibt es Helme, die mit einer Beleuchtungsmöglichkeit ausgestattet sind. Die Leuchte ist batteriebetrieben, so dass ein einfaches Auswechseln der Energiequelle gewährleistet werden kann.

Schutzhelme, die für das Arbeiten auf Baustellen gedacht sind, eignen sich nicht als Schutz vor Munition. Solche Helme werden Gefechtshelme genannt, bestehen aus anderem Material und haben andere Anforderungen.