Neugeborene und Babys schlafen täglich sechzehn Stunden und mehr. Aus diesem Grund benötigt ein Baby ein angemessenes Bett, das ihm Geborgenheit und Schutz bietet. Im Fachhandel findet man verschiedene Modelle.
In den ersten Lebenswochen und -monaten eines Neugeborenen haben die meisten Eltern es gern bei sich in der Nähe, auch nachts. Das ist vollkommen verständlich und wird sogar von Hebammen und Kinderärzten angeraten. So fühlen sich nicht nur die Erwachsenen und das Kind sicherer, sondern auch die emotionale Bindung zwischen Eltern und dem Neugeborenen wird gefestigt.
Eine notwendige Voraussetzung ist jedoch Babys eigenes Bett. Auch wenn es bequem zu sein scheint, wenn das Neugeborene im Elternbett übernachtet, so raten Experten davon dringend ab. Zu groß ist dabei die Gefahr, dass das Kind erdrückt wird oder unter der Bettdecke erstickt. Im eigenen Babybett ist das Kind wesentlich besser aufgehoben. Da es im Möbelgeschäft unterschiedliche Ausführungen gibt, sollte man sich bereits vor der Geburt überlegen, welches Modell in Frage kommt.
Zum einen gibt es Babywiegen. Diese haben, wie der Name bereits sagt, den Vorteil, dass das Baby darin in den Schlaf gewogen werden kann. Nachteilig ist hingegen, dass Wiegen meist nicht sehr groß sind, sodass ein Baby bereits mit drei bis vier Monaten ein größeres Bettchen benötigen wird. Dasselbe gilt auch für die sogenannten Stubenwagen. Auch sie müssen je nach Größe nach etwa drei bis vier Monaten ausgetauscht werden.
Besonders praktisch und beliebt sind außerdem Betten, die direkt an das Elternbett herangestellt werden und so eine Verlängerung des Bettes darstellen. So ist das Kind, wie gewünscht, in unmittelbarer Nähe zur Mutter oder zum Vater. Jedoch kann auch ein gewöhnliches Gitterbett zu einem solchen Bettchen umfunktioniert werden, indem man eine Seite der Gitterstäbe entfernt und das Bettchen lückenlos an das Elternbett stellt. Ein Gitterbett hat außerdem den entscheidenden Vorteil, dass es über eine lange Zeit benutzt werden kann. Anfangs schützen die Gitterstäbe das Baby vor dem Herausfallen in der Nacht. Nach etwa einem Jahr können einige Stäbe entfernt werden, damit dem Kind ein selbstständiger Ausstieg ermöglicht wird. Anschließend können die Gitterstäbe vollkommen beseitigt werden, sodass das Bett auch für Kinder bis zum Schulalter geeignet ist.
09. Juli